Über uns

Wir widmen uns forschend und gestaltend urbanen Lebensräumen. Ausgehend von den Nutzern dieser Räume erstellen wir Perspektiven für lebendige Städte.

LEITGEDANKEN UNSERER ARBEIT

Mittelpunkt: Nutzer

Nutzerorientierte Gestaltung ist das erste Arbeitsprinzip von SOUND. Wir wollen die tatsächlichen Bedürfnisse und Problemstellungen der unterschiedlichen Nutzer von Stadträumen herausfinden. Hierfür setzen wir uns intensiv mit den Nutzern auseinander und stellen sie in den Mittelpunkt unsere Analyse. Wir beobachten Räume und Menschen in Alltagssituation, versuchen uns in Ihre Lage hinein zu versetzen und suchen den intensiven Austausch mit ihnen. Darauf aufbauend entwickelnd wir passende Lösungen.

Zusammen

Idealerweise arbeiten wir mit den jeweiligen Nutzern schon im Planungsprozess in enger Abstimmung zusammen. Der Bürger als Betroffener wird somit zum Co-Produzenten mit Expertenwissen aus dem Alltag und begegnet uns im Gestaltungsprozess auf Augenhöhe. Oberstes Ziel ist der Wissensaustausch zwischen den Akteuren. Der Grundstein für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist für uns gelebte Transparenz, bei denen alle relevanten Informationen bereitgestellt werden auf die Planer sowie Stadtnutzer jederzeit zurückgreifen können.

Schritt für Schritt

Schrittweise nähern wir uns in einem mittel- bis langfristigen Prozess gestalterischen Lösungen. Dies gilt für die Entwicklung von Plänen und Leitbildern ebenso wie für die spätere Umsetzung von konkreten Projekten. Dabei ist Experimentieren ein Qualitätsmerkmal und frühes Scheitern genauso erlaubt wie das Ausprobieren von neuen Versuchen. Planungszwischenstände werden durch Iterationsschleifen hinterfragt und getestet. Besonders in den Test-Phasen entsteht eine intensive Interaktion mit den betroffenen Stadtnutzern und Planern, bei der die Nutzer zum kritischen Feedback aufgefordert werden.

Vielfalt

Stadt verstehen wir als komplexes urbanes System. Komplexe Systeme benötigen komplexe Denk- und Lösungsansätze. Aus diesem Grund arbeitet SOUND interdisziplinär und mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Kompetenzen. Wir stehen in ständigem Austausch mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis in Soziologie, Kulturwissenschaften, Produkt-, Kommunikations- und Social Design sowie Architektur, Stadtplanung und performativer Kunst.

Von innen nach außen

SOUND versteht sich als Partner in einem Gestaltungsprozess. Idealerweise wird mit den Auftraggebern vor Ort gemeinsam gestaltet, mit dem Ziel, dass die Lösungen vom Auftraggeber als eigene Planung akzeptiert und auch nach der Zusammenarbeit mit SOUND weiter getragen werden. Diese Arbeitsweise hilft dabei, authentische und machbare Lösungen zu entwickeln.

Wir sind Sound

Prof. NICOLAS BEUCKER

Nicolas Beucker ist Professor für public & social design an der Hochschule Niederrhein. Er studierte Industrial Design an der Universität Essen und sammelte Erfahrungen über menschzentriertes Entwerfen am Institut für Ergonomie und Designforschung der Universität Duisburg-Essen, wo er fünf Jahre tätig war. An der Hochschule Niederrhein lehrt und forscht er heute über öffentliche Räume und gesellschaftszentrierte Gestaltungsmethoden. – Aus dem Interesse interdisziplinärer Betrachtungsweisen heraus baute Nicolas Beucker SOUND auf, das Kompetenzzentrum Social Urban Design der Hochschule Niederrhein (bis 2015 Kompetenzzentrum Social Design).

Von 2008 – 2013 war Nicolas Beucker Dekan des Fachbereichs Design der Hochschule Niederrhein.

nicolas.beucker@sound-hsnr.de

Clemens Brück (B.A.)

Seit Januar 2020 forscht Clemens Brück im Kompetenzzentrum SOUND im Projekt „public life – smart measurement“. In diesem, aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projektes, wird nutzerorientierte Gestaltung von öffentlichen Räumen mit Hilfe von Sensorik erforscht. Es ist ein Versuch, Gestaltung, Stadtforschung und Digitalisierung zusammen zu denken.
Clemens Brück studierte Kommunikationsdesign in Düsseldorf, Barcelona und beendete sein Studium an der HS Niederrhein. Neben der Projektkoordination liegt sein Schwerpunkt in der Visualisierung und Aufbereitung der durch die Sensortechnik gesammelten Daten.

Prof. Dr. Rüdiger Hamm

Prof. Dr. Rüdiger Hamm lehrt am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der der Hochschule Niederrhein Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt „Regionale und sektorale Strukturpolitik“ und leitet dort das Niederrhein Institut für Regional- Strukturforschung (NIERS). Er hat an der Universität Göttingen Volkswirtschaftslehre studiert und anschließend an der Fernuniversität Hagen promoviert. Beginnend mit seiner Tätigkeit in der Arbeitsgruppe „Regionalwirtschaftliche Analysen“ des Rheinisch‐Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (heute RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung) und fortgesetzt in seiner Tätigkeit als Hochschullehrer hat er sich eine langjährige Erfahrung in der Bearbeitung empirisch anwendungsorientierter regionalökonomischer Fragestellungen und in der Durchführung und Leitung von entsprechenden Forschungsprojekten erarbeitet. Rüdiger Hamm ist Mitglied der Gesellschaft für Regionalforschung sowie der European Regional Science Association und der Regional Studies Association.

Nico Niermann

Nico Niermann ist in der ersten Jahreshälfte 2020 Praktikant im SOUND. Er studiert Industrial Design an der Hochschule Osnabrück. Sein Interesse an Social Design und urbanen Designfragen brachte ihn für sein Pflichtpraktikum nach Krefeld.

Dorothee Volker (M.A.)

Dorothee Volker studierte Produktdesign an der Hochschule Hannover und der Politecnico in Mailand und absolvierte ihren Master 2019 in Design Projects an der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Seit Mitte April 2019 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in den EFRE geförderten Forschungsprojekten „KneTex“ und „Public Life Smart Measurement“ (plsm-project.com) im Kompetenzzentrum SOUND.